Deutschland ist zu grün – Prof. Werner Kunz beim Expertenforum 2017

w.hofbauer
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Deutschland ist zu grün – Prof. Werner Kunz beim Expertenforum 2017

Beitragvon w.hofbauer » Sa 20. Jan 2018, 17:03

Deutsche Wildtier Stiftung
Deutschland ist zu grün, meint Prof. Werner Kunz von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er vertritt in seinem Vortrag die provokante These, dass wir mehr Ödland und gestörte Landschaften brauchen, wenn wir das Aussterben besonders bedrohter Arten verhindern wollen.

Unter dem Motto „Rettet die Wiesen – Landwirtschaft und Artenschutz“ lud die Deutsche Wildtier Stiftung am 10. November 2017 über 100 Expertinnen und Experten nach Berlin an den Pariser Platz ein, um zu analysieren, wie es um den Zustand der Wiesenlandschaften und der dort lebenden Wildtierarten in Deutschland bestellt ist, und um zu beraten, welche Kriterien eine wildtierfreundliche Landwirtschaft erfüllen muss, wenn sie dem Artenverlust langfristig entgegenwirken will. Zu den namhaften Referenten gehörten:

https://www.youtube.com/watch?v=NWArqSuL5C4

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OhWeh
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Re: Deutschland ist zu grün – Prof. Werner Kunz beim Expertenforum 2017

Beitragvon OhWeh » Sa 20. Jan 2018, 17:36

Grün ist in wohl 90% Grünland, also 3-5 Grasarten und sonst nichts (da wird gespritzt, damit nur diese wachsen).
Das ganze überdüngt und 4-7 mal pro Jahr gemäht. Da blüht nicht mal das Gras.

Ökologisch gute Wiesen werden nicht überdüngt und nur 1 - 2 mal gemäht. das erste mal tunlichst nicht vor ende Juni. Noch besser natürlich Beweidung.

Alles nichts Neues. Aber Bio ist ja zu teuer. Fleisch von Mutterkuhhaltung sowieso.


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